Bänder
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Bei Speichenrädern mit Schlauch ragen die Speichennippel ins Felgenbett – ihre Köpfe und Gewindeenden würden ohne Schutz direkt auf dem empfindlichen Schlauch reiben und ihn nach kurzer Zeit durchscheuern. Genau das verhindert das Felgenband: ein umlaufendes Band aus Gummi oder Kunststoff, das im Felgenbett liegt und die Nippel abdeckt. Es gehört bei jeder Schlauchmontage am Speichenrad zur Pflichtausstattung und sollte bei jedem Reifenwechsel kontrolliert und im Zweifel mit erneuert werden. Wichtig sind die passende Breite und der richtige Zoll-Durchmesser, damit das Band sauber sitzt und nirgends verrutscht.
Breite und Zollgröße richtig wählen
Das Felgenband muss zum Felgenbett passen: Der Durchmesser richtet sich nach der Felgengröße in Zoll (etwa 16, 17, 18, 19 oder 21 Zoll), die Breite nach der Maulweite der Felge. Ein zu schmales Band lässt die äußeren Nippelreihen frei, ein zu breites wirft Falten oder schiebt sich unter die Reifenwulst – beides führt zu Schlauchschäden. Im Zweifel orientieren Sie sich an Felgenmarkierung und Erstausrüstungsmaß; das Band soll alle Nippelköpfe vollständig abdecken und mittig im tiefsten Punkt des Felgenbetts liegen, ohne den Reifensitz zu stören.
Material: Gummi oder Kunststoff
Klassische Gummibänder sind elastisch, legen sich gut in den Felgengrund und federn die Nippelköpfe ab; sie können mit der Zeit aber altern, austrocknen und rissig werden. Kunststoffbänder (oft hochfester PVC- oder Hartkunststoff) sind formstabiler und werden im Renn- und Endurobereich genutzt, besonders bei höherem Luftdruck oder dünnen Leichtbauschläuchen, weil sie nicht so leicht in die Speichenlöcher gedrückt werden. Für den normalen Straßenbetrieb genügt meist ein gutes Gummiband – entscheidend ist in beiden Fällen, dass es unbeschädigt und korrekt dimensioniert ist.
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