Radschrauben
Radschrauben aus unserem Sortiment „Felgen" — nach Größe und Marke filtern.
Radschrauben und Radbolzen verbinden Felge und Nabe und müssen exakt zu Ihrem Fahrzeug passen. Entscheidend sind drei Maße: Gewinde (z. B. M12x1,5 oder M14x1,5), die Sitzform des Schraubenkopfes und die Länge. Stimmt eines davon nicht, sitzt das Rad nicht sicher. Beim Wechsel von der serienmäßigen Stahl- auf eine Alufelge ändert sich oft die nötige Schraubenlänge, weil das Schraubenloch tiefer liegt. Achten Sie deshalb beim Felgenkauf immer mit auf die passenden Schrauben – und auf das vom Hersteller vorgegebene Anzugsdrehmoment.
Gewinde, Sitzform und Länge
Das Gewinde gibt Durchmesser und Steigung an: Bei M14x1,5 sind das 14 mm Durchmesser und 1,5 mm Steigung pro Umdrehung. Genauso verbreitet ist M12x1,5. Beim Schraubenkopf unterscheidet man Kegelbund (meist 60°), Kugelbund (Radius ca. 12-14 mm) und Flachbund – die Sitzform muss zur Bohrung der Felge passen, sonst zentriert das Rad nicht sauber. Die Länge ist beim Felgenwechsel kritisch: Es sollten mindestens so viele Gewindegänge greifen, wie die Schraube dick ist (Faustregel rund 6-8 Gänge bzw. etwa der Gewindedurchmesser). Zu kurze Schrauben halten nicht, zu lange können hinter der Nabe anstoßen.
Anziehen und Diebstahlschutz
Ziehen Sie Radschrauben immer mit dem vom Fahrzeug- bzw. Felgenhersteller vorgegebenen Drehmoment über Kreuz an – je nach Modell typischerweise im Bereich von etwa 100-140 Nm, verlassen Sie sich aber stets auf die konkrete Vorgabe. Wichtig: Das Gewinde niemals fetten oder ölen. Schmierstoff senkt die Reibung, sodass die Schraube beim eingestellten Drehmoment überdehnt wird und sich später lockern oder reißen kann. Gegen Felgendiebstahl bietet ein Felgenschloss Schutz: eine Spezialschraube pro Rad, die sich nur mit passendem Adapter lösen lässt. Sie muss in Gewinde, Sitzform und Länge exakt den übrigen Schrauben entsprechen.
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